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Magenkrebs

s.

Risikofaktoren

Zu den Risikofaktoren von Magenkrebs zählen zum einen die Essgewohnheiten; vor allem übermäßiger Alkoholgenuß sowie der häufige Verzehr von geräucherten und stark gesalzenen Speisen (nitrathaltige Speisen, dadurch Entstehung von Kanzerogenen im Magen). Auch Rauchen gehört zu den Risikofaktoren von Magenkrebs. Ebenfalls können bestimmte Formen von chronischer Gastritis
(Magenschleimhautentzündung) oder Magengeschwüre (Ulkuserkrankung) das Risiko einer Erkrankung erhöhen. Bei bestimmten Formen von Magenkrebs ist eine erbliche Vorbelastung ein Risikofaktor, Menschen mit Blutgruppe A haben ein erhöhtes Erkrankungsrisiko.

Symptome

Magenkrebs verursacht im Frühstadium häufig keinerlei Beschwerden und wird auch häufig nur zufällig gefunden. Die folgenden Symptome können auf Magenkrebs hinweisen:
  • Appetitlosigkeit / Müdigkeit / Schlappheit
  • Übelkeit
  • Druckgefühl im Oberbauch
  • Oberbauchschmerzen
  • starke Abneigung gegen Fleisch oder andere Speisen
  • Häufige Blähungen
  • schwarz gefärbter Stuhl bei Darmentleerung (Teerstuhl|Meläna), Bluterbrechen (Hämatemesis)

Untersuchung / Diagnose

Image:Adenocarcinoma low differentiated (stomach) H&E magn 400x.jpg|thumb|Histologie|Histologisches Präparat eines gering differenzierten Adenokarzinomes des Magens.
  • Gewebsentnahme bei einer Gastroskopie (Magenspiegelung) und Untersuchung auf Krebszellen
  • Ultraschalluntersuchung
  • Röntgenuntersuchung
  • Blut- und Stuhluntersuchung

Therapie

  • Die wichtigste Behandlungsmaßnahme ist die möglichst vollständige Entfernung des Tumors durch eine Operation (teilweise oder vollständige Gastrektomie|Magenentfernung).
  • In einigen Fällen ist eine Chemotherapie sinnvoll.
  • Immuntherapie (Aktivierung der körpereigenen Abwehrkräfte gegen den Tumor)

Vorbeugung

  • Abgewöhnung von Rauchen
  • Umstellung der Essgewohnheiten (siehe Risikofaktoren)
  • Häufiger Fleischverzehr und das Bakterium Helicobacter|Helicobacter Pylori erhöhen das Risiko an Magenkrebs zu erkranken. Die Beseitigung von HP und häufiger Obstverzehr lassen das Risiko sinken.
  • Sollte Magenkrebs in der Familie verbreitet sein, sowie bei chronischer Gastritis, lohnt sich eine regelmäßige Magenspiegelung
Beim Deutsches Krebsforschungszentrum geht man davon aus, dass der registrierte Rückgang (zwischen 1977 und 1997 um rund ein Viertel http://www.dkfz.de/Patienteninfo/magen.htm) der Magenkrebserkrankungen auf die massenhafte Verbreitung von Kühlschränken und die ganzjährige Bereitstellung von frischem Obst und Gemüse und einem damit verbundenen Rückgang der Konservierung mittels Pökeln und Räuchern zurückzuführen ist.

Prognose

Da Magenkrebs in der Regel erst in weit fortgeschrittenen Stadien diagnostiziert wird (70% aller Fälle werden bei Tumorstadien III und IV erkannt), ist die Sterberate insgesamt gesehen leider relativ hoch. Bei frühzeitiger Erkennung (Stadium I) beträgt die 5-Jahresüberlebensrate 65%-80%, bei fortgeschrittenen Krebsstadien sinkt sie dramatisch http://www.tumorzentrum-freiburg.de/medizin_info/magen_karzinom.htm. Sollte man die ersten fünf Jahre überleben, besteht eine 50 - 90 prozentige Chance den Krebs zu besiegen.

Informationen für Angehörige der Betroffenen

Es ist wichtig sich als Angehöriger über das Thema zu informieren. Nach der Entfernung des Magens erfolgt bei Betroffenen eine relativ radikale Lebensumstellung. So kann der Krebskranke nicht mehr im gewohnten Maße Nahrung zu sich aufnehmen, er muss z.B. öfter Mahlzeiten zu sich nehmen. Als Angehöriger sollte man ihm dabei unterstützen, seine Mahlzeiten so wie der Arzt es verschrieben hat, einzunehmen. Zudem muss die betroffene Person sehr häufig zum Arzt, da sein Magen nicht mehr in der Lage ist, bestimmte Nährstoffe zu empfangen. Hinzu kommt bei den meisten Magenkrebserkrankten eine Depression, die sich sehr häufig durch Vernachlässigung der Mahlzeiten bemerkbar macht. Man sollte hierbei sehr viel Geduld mit dem Betroffenen besitzen und auch über seine Probleme und Befürchtungen offen miteinander reden. Nicht zu vernachlässigen ist, dass die Erkrankung nicht nur den Betroffenen belastet, sondern auch sein näheres Umfeld. Diese Belastung ist auf Dauer für die meisten nicht zu ertragen, deswegen ist es nicht verwerflich wenn man sich ab und zu Pausen gönnt.

Die Informationen dienen der allgemeinen Weiterbildung. Sie können in keinem Falle die ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung ersetzen.
Bei gesundheitlichen Beschwerden sollten Sie ärztlichen Rat einholen.

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