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Lungenkrebs

Mit dem Begriff Lungenkrebs werden verschiedene Krebsarten der Lunge bezeichnet. Nur jeder 10. Patient mit dieser Diagnose überlebt die nächsten 5 Jahre. Waren früher hauptsächlich Männer von dieser Erkrankung betroffen, so zeigt die Lungenkrebsrate bei Frauen in jüngster Zeit eine deutlich steigende Tendenz, was insbesondere der stark angewachsenen Zahl weiblicher Raucher zugeschrieben wird.

Arten

Der häufigste Lungenkrebs ist der Krebs der Atemwege, das Bronchialkarzinom, der fast 90 % aller Lungentumore ausmacht. Die Hauptursache dieser Krebsart ist das Rauchen von Tabak. Es wurde unter anderem nachgewiesen, dass das im Tabakrauch enthaltene Benz(a)pyren das Krebsunterdrückungsgen P-53 schädigt. Andere Giftstoffe (Noxen) wie Asbest, Uran, Chrom-Verbindungen, Senfgas, polyzyklisch, aromatische Kohlenwasserstoffe, Zinn und Nickel gelten ebenfalls als Lungenkrebs auslösend (karzinogen).

Nach dem Bronchialkarzinom finden sich in der Lunge sehr häufig Tochtergeschwüre anderer Krebserkrankungen, sog. Metastasen. Fast das gesamte venöse Blut des Körpers fließt durch das Kapillaren|Kapillarbett der Lungen, um mit Sauerstoff beladen zu werden. Man vermutet, dass abgeschilferte Zellverbände maligner Tumore in diesen Kapillaren hängen bleiben und dort Tochtergeschwulste bilden.

Wesentlich seltener sind gutartige (benigne) Lungentumore, wie Adenom|Adenome, Hamartom|Hamartome, Fibrome, Leiomyome, Hämangiome, Neurinom|Neurinome, Granulom|Plasmazellgranulome und Amyloidtumore. Alle zusammen machen gerade mal 2% aller Tumore der Lunge aus. Meistens werden sie als Zufallsbefund beim Röntgen entdeckt, da sie oft symptomlos bleiben.

Außerdem finden sich auf den Lungenhäuten (Lungen- oder Rippenfell - med.: Pleura) Pleuratumore, vor allem das Pleuramesotheliom.

Vorbeugung

Da ein großer Anteil der Lungenkrebserkrankungen nachweislich mit den Folgen des Tabakrauchens zusammenhängt, empfiehlt es sich, mit dem Rauchen erst gar nicht zu beginnen bzw. das Rauchen aufzugeben. Die Regierungen verschiedener Länder haben Rauchverbote erlassen, auch um die oft unterschätzten Gefahren des Passivrauchens zu vermindern. Dazu gibt es verschiedene Kampagnen wie den Weltnichtrauchertag.

Die Informationen dienen der allgemeinen Weiterbildung. Sie können in keinem Falle die ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung ersetzen.
Bei gesundheitlichen Beschwerden sollten Sie ärztlichen Rat einholen.

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