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Geschlechtskrankheiten
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Ulcus molle

Ulcus molle oder Weicher Schanker ist eine in Europa seltene sexuell übertragbare Krankheit.

Krankheitsbild

Ulcus molle gehört zu den vier meldepflichtigen Geschlechtskrankheiten
im Sinne des deutschen "Gesetzes zur Bekämpfung der Geschlechtskrankheiten" von 1953.

Die Krankheit äußert sich wenige Tage nach der Ansteckung. In der Regel erkennt man sie an sehr schmerzhaften, kleinen Hautgeschwüren an den Geschlechtsorganen. Besonders bei Frauen kann die Infektion aber auch völlig symptomlos verlaufen.

Diagnose

Die Diagnose wird nach dem klinischen Bild gestellt, Abstrich mit mikroskopischer Untersuchung nach Färbung und die Kultur des Erregers sichern sie ab. Insbesondere eine Syphilis wegen der Verwechslungsgefahr im frühen Stadium, aber auch andere sexuell übertragbare Erkrankungen sollten wegen der Gefahr einer Mischinfektion zusätzlich durch Laboruntersuchungen ausgeschlossen werden.
Schon der Verdacht ist meldepflichtig.

Krankheitsverlauf

Ohne Behandlung können sich die Bakterien entlang der Lymphgefäße in die Lymphknoten der Leiste ausbreiten. Dadurch verfärbt die Haut sich rot und es kommt zu einer schmerzhaften Schwellung der Lymphknoten, die nach außen eitrig aufbrechen können. Meist kann der Krankheitsverlauf an diesem Punkt vom Immunsystem gestoppt werden.

Therapie

Ulcus molle wird mit Antibiotika behandelt, die Prognose ist gut.
Wichtig ist die sexuelle Enthaltsamkeit bis zur vollständigen Ausheilung und die Partnerbehandlung, damit eine weitere Ausbreitung der Krankheit verhindert wird.

Ursache


Die Krankheit entsteht durch Infektion mit dem Bakterium Haemophilus ducreyi. Die Keime sind sehr empfindlich gegenüber Kälte und Austrocknung, ihre Übertragung erfolgt praktisch ausschließlich durch Geschlechtsverkehr. Die Infektion generalisiert nur selten über die Lymphknoten hinaus.

Vorbeugung

Durch die konsequente Anwendung von Kondomen beim Geschlechtsverkehr kann die Infektion wirksam verhindert werden.


Die Informationen dienen der allgemeinen Weiterbildung. Sie können in keinem Falle die ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung ersetzen.
Bei gesundheitlichen Beschwerden sollten Sie ärztlichen Rat einholen.

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