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Leberkrebs

Leberkrebs oder primärer Lebertumor (Hepatom) ist ein bösartiger Tumor der Leber. Während bei Lebermetastasen andere Tumore einen Ableger in der Leber bilden, geht der Leberkrebs direkt von den Zellen der Leber aus. Er ist insgesamt eher selten, tritt jedoch bei bestimmten Vorerkrankungen (alkoholische Leberzirrhose, chronische Virushepatitis) als eine gefürchtete Komplikation auf. Der Leberkrebs wir häufig erst im fortgeschrittenen Stadium nach Beschwerden wie Gelbsucht, Appetitlosigkeit und/oder Schmerzen diagnostiziert.

Eine Operation, die bestmögliche Therapie, ist dann nur noch bei 5-30% der Patienten möglich. Eine weitere wichtige Behandlungsform ist das Einspritzen eines Chemotherapeutikums direkt in ein Tumorblutgefäß, die Chemoembolisation. Die Prognose ist insgesamt ziemlich schlecht.

Bei den primären Lebertumoren wird unterschieden zwischen dem Leberzellkarzinom (hepatozelluläres Karzinom HCC) und dem Gallengangskarzinom (Cholangiokarzinom CCC). Letzteres entsteht im Inneren der Leber.

Symptome

Wird die Diagnose nicht als Zufallsdiagnose, z.B. bei einer Ultraschalluntersuchung gestellt, macht sich Leberkrebs leider oft erst relativ spät bemerkbar. Die ersten Krankheitszeichen sind zudem sehr unspezifisch: Appetitlosigkeit, Gewichtsabnahme, Druckschmerz im rechten oder mittleren Oberbauch, Übelkeit und eventuell Gelbsucht.

Therapie

Operative Therapie

Eine Operation ist die bestmögliche Therapie. Die Möglichkeiten für eine Operation sinken mit der Größe des Tumors. Eine präoperative Chemoembolisation (eine spezielle lokale Tumorbehandlung mit Zytostatika) kann sowohl für den Operationsverlauf als auch für die Überlebensrate positiv sein. Bei Zirrhosepatienten wird eine Lebertransplantation bevorzugt.

Medikamentöse Therapie

Ist eine Operation nicht möglich, kann bei Tumoren kleiner als 5 cm eine ultraschallgesteuerte Injektion von hochkonzentriertem Äthanol in den Lebertumor vorgenommen werden.

Zu Beginn des 21. Jahrhunderts werden vermehrt thermoablative (thermo = Temperatur, ablatio = abtragen, entfernen) Verfahren eingesetzt. Dabei werden (i.d.R. unter Computertomografie|CT- oder Magnetresonanztomografie|MRT-Kontrolle) hohe Temperaturen (etwa 90°C) mittels eines Lasers (Laserablation) oder einer Hochfrequenz im MHz-Bereich (Radioablation) appliziert. Auch für diese Verfahren gilt als Grenze für die Anwendbarkeit eine Ausdehnung des Tumors von 4-5 cm.

Eine systemische Chemotherapie gilt als wenig wirksam. Einen möglichen Ansatz bietet eine Chemoembolisation, bei der die Zytostatika mit Fetttröpfchen kombiniert werden, die dann in das Tumorgefäß injiziert werden. Diese Mischung bleibt in den Blutgefäßen des Tumors stecken, verstopft sie und entfaltet dort ihre Wirkung über längere Zeit.

Prognose

Bei nicht operierten Patienten beträgt die mittlere Überlebenszeit sechs bis zehn Monate. In 5-30% der Fälle ist eine Operation möglich. Nach einer Operation sind 50% der Patienten nach 5 Jahren noch am Leben. Insofern ist die Gesamtprognose für Patienten mit einem primären, bösartigen Lebertumor sehr schlecht.

Die Informationen dienen der allgemeinen Weiterbildung. Sie können in keinem Falle die ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung ersetzen.
Bei gesundheitlichen Beschwerden sollten Sie ärztlichen Rat einholen.

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