Hirnvenenthrombose bei KRANKHEITEN.DE
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Hirnvenenthrombose

Als Hirnvenenthrombose bezeichnet man eine Thrombose in einer Vene des Gehirns.

Diese kommt zwar recht selten vor (verantwortlich für 1% aller Schlaganfälle), ist aber umso gefährlicher.

Im Gegensatz zu arteriellen Durchblutungsstörungen treten bei einer Hirnvenenthrombose meist keine plötzlichen Schmerzen oder neurologische Ausfallerscheinungen auf.

Die Verstopfung einer Hirnvene kann verschiedene Ursachen haben. Am häufigsten bildet sich ein Blutgerinnsel in der Vene durch eine Venenentzündung (Thrombophlebitis) im inneren des Gehirns. In der Schwangerschaft steigt durch den Einfluss der Hormone generell das Risiko für Thrombosen, sodass es auch häufiger zu Hirnvenenthrombosen kommt.

Auch durch verschiedene Stoffwechselstörungen, Infektionskrankheiten und Tumorleiden wird das Thromboserisiko erhöht. Beim Verschluss einer Hirnvene ist - im Gegensatz zur Hirnarterie - nicht die Blutzufuhr, sondern der Blutabfluss behindert:

Das Blut staut sich und das Hirngewebe schwillt an. Da sich das Gehirn innerhalb des knöchernen Schädels nur wenig ausdehnen kann, steigt der Hirndruck. Ein starker Anstieg des Drucks innerhalb des Schädels ist immer lebensgefährlich. Die Hirnvenenthrombose kann sich mit Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen, Krampfanfällen, Bewusstseinsstörungen, Hirnnervenausfällen und Lähmungen bemerkbar machen. Diese Veränderungen sind einem ischämischen Hirninfarkt oder einer Blutung aus einer Hirnarterie sehr ähnlich und erst durch Schichtaufnahmen wie das CT oder die Kernspintomografie voneinander zu unterscheiden.

Betroffene Patienten müssen so schnell wie möglich im Krankenhaus behandelt werden. Die Behandlung besteht in einer möglichst frühzeitigen Auflösung des Blutgerinnsels im Gehirn. Wenn die Schwellung zu lange anhält, sind die Schäden am Gehirn irreversibel.


Die Informationen dienen der allgemeinen Weiterbildung. Sie können in keinem Falle die ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung ersetzen.
Bei gesundheitlichen Beschwerden sollten Sie ärztlichen Rat einholen.

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