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Schallleitungsstörung
Die Schallleitungsstörung (Synonym: Mittelohrschwerhörigkeit) bezeichnet eine Form der Schwerhörigkeit, die durch eine mechanisch erklärbare Hemmung der Schallübertragung in den peripheren Abschnitten des Hörorgans zustande kommt. Der Schaden sitzt im äußeren Ohrbereich (Beispiel Ohrschmalzpfropf im Gehörgang, Furunkel) oder im Mittelohr (Trommelfellperforation, Mittelohrerguss, Otosklerose, Fehlbildungen, Blutungen ...).
Die in den tiefer gelegenen Ohrabschnitten lokalisierten Schwerhörigkeitsformen grenzt man davon als "Schallempfindungsstörung" ab.
Mit Hilfe von Hörprüfverfahren (Audiometrie) lassen sich diese beiden Schwerhörigkeitsformen sicher unterscheiden. Dadurch kann man den Sitz des Schadens eingrenzen und angemessene Maßnahmen planen.
Beide Formen können kombiniert auftreten ("kombinierte Schwerhörigkeit").
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