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Noma

Noma (auch: gangränöse Stomatitis, Wangenbrand) ist eine schwere bakterielle Erkrankung der Mundschleimhaut, an der nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation WHO jährlich zwischen 80.000 und 90.000 Kinder sterben.

Vorkommen

Noma befällt in der Regel Kinder in Entwicklungsländern, bei denen das Immunsystem durch Vorerkrankungen und/oder mangelnde Hygiene bereits geschwächt ist. Ausgelöst wird die meist tödliche Erkrankung durch eine Gingivitis während des Zahndurchbruchs Dentition. In Niger werden auf 100.000 Einwohner 14 Erkrankte gezählt http://www.nomahilfe.de/. Auch in den KZs des Dritten Reichs kam es immer wieder zu Fällen von Erkrankungen.

Verlauf

Noma verläuft in vier Phasen

  • Entzündungen der Mundschleimhaut
  • Rote bis purpurne Knötchen in den befallenen Mundregionen; Schwellungen mit Fieber
  • Die Entzündung erfasst die tieferen Strukturen: Der Knochen wird schwarz und löst sich auf.
  • Das Gewebe löst sich auf. Dadurch entstehen Gewebedefekte (Löcher, Fisteln, Durchbrüche) im Gesicht die z.B. einer Hasenscharte ähneln oder auch größere Gesichtsteile vernichten. Die weitere Nahrungsaufnahme wird dadurch häufig beeinträchtigt oder unmöglich gemacht. Viele Kinder verhungern. Eine weitere schlimme Folge ist die Entstellung des Gesichts. Diese führt oft zu weiteren sozialen Problemen: Die Kinder werden z.T. ausgestoßen. Sie verbergen ihre entstellten Gesichter vor Scham.

Therapie

Wie alle bakteriellen Infektionskrankheiten kann Noma mit Antibiotika behandelt werden.
Wichtig ist auch eine ausreichende Ernährung(stherapie) um die geschwächte Abwehr der Kinder wieder zu stabilisieren. Ist die Infektion und die Ausbreitung der Krankheit im Körper gestoppt d.h. ist die Krankheit abgeheilt und ist das Kind ernährungsmäßig wieder ausreichend stabilisiert, dann kann versucht werden, durch eine oder mehrere Operation(en) Funktionen und Aussehen des Mundes und der anderen betroffenen Gesichtspartien wieder herzustellen.

Übersicht der häufigsten Krankheiten:


Die Informationen dienen der allgemeinen Weiterbildung. Sie können in keinem Falle die ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung ersetzen.
Bei gesundheitlichen Beschwerden sollten Sie ärztlichen Rat einholen.

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