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Suizidversuch

Unter einem Suizidversuch, versteht man den Versuch, durch Suizid das eigene Leben zu beenden.

Definition

In der Literatur wird der Suizidversuch unterschiedlich definiert:

  1. Jeder versuchte Suizid, der nicht tödlich endete, ist ein Suizidversuch
  2. Eine Handlung, die den Eindruck erwecken sollte, ein Suizid sein zu können, jedoch nicht mit Selbstötungsabsicht vorgenommen wurde, ist ein Suizidversuch.
Beide Definitionen treffen für sich den Kern nicht vollständig: So gibt es Suizide, die eigentlich als Suizidversuch geplant waren, jedoch mißlangen und tödlich enden.

Bedeutung

Ausgehend von der zweiten Definition wird der Suizidversuch häufig als Hilfeschrei interpretiert. Der Suizidant möchte durch seine Handlung auf eine von ihm als ausweglos erlebte Situation hinweisen und Hilfe anfordern.

In diesen Fällen ist eine - womöglich zeitweise stationäre - Krisenintervention indiziert und kann Hilfe versprechen. Typischer Weise wird mit den Betroffenen ein Lebensvertrag geschlossen, in dem sie sich verpflichten, für die Dauer der Behandlung keine weiteren Versuche zu unternehmen.

Allerdings kann der Suizidversuch auch als Druckmittel mißbraucht werden: Es gibt zahlreiche Fälle, in denen eine suizidale Person Dritte mit der Drohung, sich andernfalls zu suizidieren, zu Handlungen nötigt. Ein solches Verhalten kann teilweise langjährig erprobt sein: Es gibt Fälle, in denen bereits die Eheschließung unter Suizidandrohung erfolgte und die gesamte weitere Beziehung unter der Erpressung durch die Suizidalität stand.

Gerade in solchen Fällen kommt es häufig zum akzidentiellen Suizid, da der Bedrohte die Drohung nicht (mehr) ernst nimmt und daher nachvollziehbar keine geeigneten Gegenmaßnahmen ergreift.

Dadurch entsteht dann eine perfide psychische Situation beim Bedrohten: Einerseits litt er typischer Weise jahrelang unter der dauernden Bedrohung und Angst und hat daher einen großen Aufwand getrieben, um den Suizid zu erschweren und zu verhindern, andererseits hat er in diesem Moment die Drohung nicht ernst genug genommen und fühlt sich an dem Tod schuldig, weil er weiß oder ahnt, daß dieser zu verhindern gewesen wäre.

Mittel

Suizidversuche werden häufig mit untauglichen Mitteln verübt. Beliebt sind gerade bei jungen Frauen und Mädchen die Verwendung von Schlafmitteln und anderer Medikamente, die bei rechtzeitigen Auffinden medizinisch problemlos sind.

Allerdings ist es problemlos möglich, die Situation so zu gestalten, dass das Auffinden nicht mehr "rechtzeitig" erfolgt (24 Stunden sind in der Regel genug), so dass der Versuch in wünschenswerter Weise gelingen kann.

Die Informationen dienen der allgemeinen Weiterbildung. Sie können in keinem Falle die ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung ersetzen.
Bei gesundheitlichen Beschwerden sollten Sie ärztlichen Rat einholen.

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