Paroxetin bei KRANKHEITEN.DE
Krankheiten
A - Z
Krankheits-
symptome
Krebs
Special
Kinder-
krankheiten
Suche Klinik-Suche

Gesundheit
rund um die Uhr

Sie suchen nach der aktuellen Uhrzeit? Bei UHR.DE finden Sie immer die ATOMZEIT  ... Genauer geht's nicht :-)

Psychiatrie
Übersicht
Laborwerte
Klinik-Suche
 

Paroxetin

Paroxetin (auch Paroxat) ist ein antidepressiv wirkender Arzneistoff aus der Gruppe der Selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI). Es wird u.a. von GlaxoSmithKline unter dem Markennamen Paxil® (USA), Seroxat® (Europa), Deroxat® (Schweiz) und Aropax® (Australien) vertrieben und steht darüber hinaus als Generikum zur Verfügung. Paroxetin unterliegt der ärztlichen Verschreibungspflicht.

Pharmakologie

Anwendungsgebiete

Paroxetin wird zur Behandlung depressiver Erkrankungen, Zwangsstörungen, Panikstörungen, sozialer Angststörungen, generalisierter Angststörungen und posttraumatischer Belastungsstörungen eingesetzt.

Wirkmechanismus

Als Arzneistoff der Gruppe der Selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer erhöht Paroxetin die bei depressiven Patienten erniedrigte Serotonin-Konzentration im synaptischen Spalt. Nachfolgend kommt es zu einer Herabregulierung (Down-Regulation) von 5-HT-Rezeptor|Serotonin-(5-HT2)-Rezeptoren im Zentralnervensystem (ZNS).

Nebenwirkungen

Unter der Anwendung von Paroxetin können insbesondere folgende Nebenwirkungen beobachtet werden: Appetitstörungen, Störungen des Magen-Darm-Trakts, Schlafstörungen, Verwirrtheit, Halluzinationen, sexuelle Dysfunktion, Schwitzen und Gewichtszunahme.

Paroxetin hat keine aktiven Metaboliten und eine relativ kurze Halbwertszeit von etwa 24 Stunden. Es wird vermutet, dass dies der Grund für häufigere Absetzerscheinungen, im Vergleich zu anderen SSRIs, ist.

Wechselwirkungen

Da Paroxetin die Serotonin-Konzentration erhöht, kann die gleichzeitige Einnahme von Arzneistoffen mit einer Wirkung auf das Serotonin-System (z.B. MAO-Hemmer, Triptane) die Gefahr eines Serotonin-Syndroms erhöhen.

Paroxetin ist ein Hemmstoff des Cytochrom P450 Enzymsystems CYP2D6. Als solcher verstärkt Paroxetin die Wirkungen und Nebenwirkungen von Arzneistoffen, die ebenfalls über dieses Enzymsystem abgebaut werden (z.B. Trizyklisches Antidepressivum|Trizyklische Antidepressiva, Flecainid).

Der Konsum von Alkohol sollte unter der Therapie mit Paroxetin unterbleiben.

Die Informationen dienen der allgemeinen Weiterbildung. Sie können in keinem Falle die ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung ersetzen.
Bei gesundheitlichen Beschwerden sollten Sie ärztlichen Rat einholen.

Technische Realisierung von krankheiten.de durch die TYPO3 Agentur Berlin Online Now! GmbH
 
Impressum / Datenschutz
 

 

Wir verwenden Cookies, um Funktionalität der Website zu ermöglichen. Durch die weitere Nutzung unserer Website erklären S ie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Seite Datenschutzerklärung.