Duloxetin bei KRANKHEITEN.DE
Krankheiten
A - Z
Krankheits-
symptome
Krebs
Special
Kinder-
krankheiten
Suche Klinik-Suche

Gesundheit
rund um die Uhr



Psychiatrie
Übersicht
Laborwerte
Klinik-Suche
 

Duloxetin

Eigenschaften

Duloxetin ist ein Arzneistoff mit Antidepressivum|antidepressiver Wirkung. Duloxetin ist der potenteste der bisher zugelassenen Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer und wirkt sowohl auf den Serotonin- als auch auf den Noradrenalin- Stoffwechsel im Zentrales Nervensystem- ZNS.
In den Studien wurden neben den psychischen Beschwerden insbesondere auch die begleitenden körperlichen Symptome (z.B. Schmerzen) gelindert.
Achtung: Bei abrupter Beendigung der Einnahme ist mit Absetzsymptomen (z.B. Vertigo|Schwindel, Übelkeit, Kopfschmerzen, Angst) zu rechnen. Es wird deshalb empfohlen, das Medikament langsam "auszuschleichen" (d.h. über mind. 2 Wochen die Dosis zu verringern).

Indikationen, Präparate

In Deutschland wurde Duloxetin zuerst im August 2004 unter dem Markennamen YENTREVE® zur Behandlung der Belastungsinkontinenz zugelassen, später (Anfang 2005) als CYMBALTA® zur Behandlung der Depression.

Hersteller beider Produkte sind die Firmen Lilly und Boehringer Ingelheim.

Behördliche Zulassung

Im Januar 2005 wurde in den USA der Zulassungsantrag von Eli Lilly für YENTREVE® von der FDA abgelehnt. Grund sind vermutlich Sicherheitsbedenken im Zusammenhang mit dem Suizid der gesunden Probandin Tracy Johnson (während Dosisreduktion nach Teilnahme an einer Zulassungsstudie), wegen zu kurzer Studienverläufe oder auch wegen einer insgesamt erhöhten Suizidrate unter Duloxetin-Anwendern. Demgegenüber hatte YENTREVE® im August 2004 die Zulassung der europäischen Arzneimittelbehörde (EMEA) erhalten.

Entgegen den Erwartungen der beiden Vermarktungspartner (Eli Lilly/Boehringer Ingelheim) ist der Umsatzverlauf des Präparates in den EU-Ländern bisher enttäuschend.

Unerwünschte Wirkungen

Zu den beobachteten Nebenwirkungen gehören:
  • Übelkeit, trockener Mund und Obstipation;
  • Durchfall, Erbrechen, Appetitverlust oder -abnahme;
  • Kopfschmerzen, unscharfes Sehen, Schläfrigkeit und Zittern;
  • Schlafstörungen, Angst und Nervosität;
  • vermehrtes Schwitzen, Nachtschweiß und Hitzewallungen;
  • Sexualstörungen (z.B. Orgasmusunfähigkeit oder Erektionsprobleme);
  • Blutdruckerhöhung und Herzbeschwerden.
Es wurde von Leberschäden berichtet - insbesondere im Zusammenhang mit Alkohol.

Die unerwünschten Effekte treten insbesondere in den ersten Tagen nach dem Beginn der Einnahme auf, können aber auch mehrere Wochen andauern.

Die Informationen dienen der allgemeinen Weiterbildung. Sie können in keinem Falle die ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung ersetzen.
Bei gesundheitlichen Beschwerden sollten Sie ärztlichen Rat einholen.

Technische Realisierung von krankheiten.de durch die TYPO3 Agentur Berlin Online Now! GmbH
 
Impressum / Datenschutz
 

 

Wir verwenden Cookies, um Funktionalität der Website zu ermöglichen. Durch die weitere Nutzung unserer Website erklären S ie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Seite Datenschutzerklärung.