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Doxepin

Doxepin ist ein trizyklisches Antidepressivum.

Eigenschaften

Doxepin (chemische Bezeichnung ''N,N'' -Dimethyl-3-dibenzb, eoxepin-11(6H)-ylidenpropylamin) wirkt primär stark dämpfend und wird daher außer zur Stimmungsaufhellung oft zur Sedierung verwendet.

Wirkung

Doxepin wirkt im Zentralnervensystem als Hemmstoff der Monoamin-Rückaufnahme aus dem synaptischen Spalt in die präsynaptischen Vesikel, außerdem anticholinerg, antihistaminisch und adrenolytisch. Die durch die (unselektive) Rückaufnahmehemmung erhöhte Verfügbarkeit von Serotonin und Noradrenalin zur neuronalen Übertragung führt zu einer Milderung depressiver Symptome.

Die Beeinflussung mehrerer Transmittersysteme durch Doxepin erzeugt dessen charakteristische Nebenwirkungen, die weitgehend denen der übrigen trizyklischen Antidepressiva entsprechen.

Die sedierende Wirkung vermindert sich oft während einer längeren Einnahme; die erwünschte Stimmungsaufhellung tritt ebenfalls erst nach einer Einnahmedauer von ca. 2-3 Wochen ein.

Indikationen

Doxepin ist zugelassen zur Therapie von Depressionen, Angstsyndromen und Schlafstörungen.

Darüber hinaus kann es zur Beherrschung von Unruhezuständen bei Entzug von Alkohol, Drogen und Medikamenten eingesetzt werden.

Unerwünschte Wirkungen

Doxepin hat vor allem vegetative Nebenwirkungen (Mundtrockenheit, Hypotonie und Tachykardie, Mydriasis und Akkomodationsstörungen, Magen-Darm-Probleme und Miktionsstörungen).

Außerdem bringt es spezielle Risiken für das Herz mit sich (Erregungsleitungs- und Herzrhythmusstörungen), ferner können Blutbildveränderungen wie Leukopenie oder Agranulozytose auftreten. Wegen der starken anticholinergen Komponente kommt es unter Doxepin häufiger als bei anderen Trizyklika zu einem pharmakogenen Delir.

Darreichungsformen, Dosierung

Doxepin ist als Generikum sowie als Originalpräparat APONAL® verfügbar. Neben Tabletten, Dragees und anderen Zubereitungen zur oralen Einnahme gibt es auch eine Injektionslösung.

Die mittlere tägliche Dosis von 50-150 mg kann stationär bis auf maximal 300 mg gesteigert werden. Bei nicht an Doxepin gewöhnten Personen wirken oft schon 10-25 mg Hypnotikum|hypnotisch; empfindliche Anwender reagieren mitunter schon auf 5 mg. Generell sollte der Hauptteil einer Tagesdosis abends eingenommen werden, um möglichst die Tagesmüdigkeit zu reduzieren, die jedoch besonders zu Einnahmebeginn fast immer auftritt.

Die Informationen dienen der allgemeinen Weiterbildung. Sie können in keinem Falle die ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung ersetzen.
Bei gesundheitlichen Beschwerden sollten Sie ärztlichen Rat einholen.

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