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Wirbelgleiten

Ein Wirbelgleiten, auch Spondylolisthesis, Spondylolisthese (v. griech. ''Wirbel" und ''Gleiten") oder kurz Olisthese genannt, ist ein Zeichen einer Wirbelsäulen-Instabilität. Der ICD10-Code ist M43.1-.

Man unterscheidet nach Meyerding (MD) vier Stadien:
  • MD I°: Versatz der Wirbelkörper zueinander um weniger als 25% der Wirbelkörpertiefe,
  • MD II°: Versatz um 25?50%,
  • MD III°: Versatz um 50?75%,
  • MD IV°: Versatz um mehr als 75%. Haben die Wirbel den Kontakt zueinander verloren und gleitet der obere frei nach vorne-unten, spricht man von einer Spondyloptose.

Folgen

Auch wenn beim Wirbelgleiten zunächst oft kaum Beschwerden bestehen, kommt es langfristig zu einer Überlastung der kleinen Wirbelgelenke und zu deren vorzeitiger Abnutzung, die zu Schmerzen führt und als Spondylarthrose bezeichnet wird. Zudem werden die im betroffenen Segment verlaufenden Nervenwurzeln gedehnt, das kann zu Schäden, eventuell auch Ausfällen ihrer Funktion führen. Es können Lähmungen auftreten, die sowohl die Beine als auch die Funktion von Blase und Mastdarm betreffen.

Therapie

Bei leichteren Fällen ist es sinnvoll, durch eine Stabilisation der Muskulatur (Krankengymnastik) den mechanischen Stress im betroffenen Segment zu mindern. Es gibt zudem Rumpforthesen, die stabilisierend angewendet werden können. Bei wesentlichen neurologischen Schäden bleibt nur die operative Stabilisation. Der Operateur muss das Segment nach Möglichkeit reponieren, also dahin zurückbringen, wo es ursprünglich sein sollte und anschließend verblocken (Spondylodese). Das ist ein größerer Eingriff, der üblicherweise von einem bauchwärtigen (ventralen) und einem rückwärtigen (dorsalen) Zugang in zwei zeitlich getrennten Sitzungen durchgeführt wird.


Die Informationen dienen der allgemeinen Weiterbildung. Sie können in keinem Falle die ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung ersetzen.
Bei gesundheitlichen Beschwerden sollten Sie ärztlichen Rat einholen.

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