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Bursitis

Die Bursitis ist die Entzündung eines Schleimbeutels (lat. Bursa synovialis). Sie entsteht durch Verletzungen, Infektionen oder durch Dauerreizungen, vor allem am Ellbogen und Kniegelenk. In der Tiermedizin wird eine Bursitis auch als Galle bezeichnet.

Ursachen und Symptome

Aufgrund ihrer oberflächlichen Lage direkt unter der Haut sind die drei Hautschleimbeutel des Kniegelenkes (Bursa subcutanea prepatellaris, Bursa subcutanea infrapatellaris und Bursa subcutanea tuberositatis tibiae) und der des Ellenbogens (Bursa subcutanea olecrani) besonders für Infektionen über kleinere Verletzungen gefährdet. Die Beschwerden der Schleimbeutelentzündung sind im Anfangsstadium gering. Der Betroffene verspürt ein reibendes, brennendes Gefühl im Bereich der Kniescheibe oder des Ellenbogens. Bei fortgesetzter Belastung können dann starke Schmerzen, Schwellung, Überwärmung und Ergussbildung auftreten.

Im Sport leiden Ringen|Ringer häufig durch intensive Belastungsformen mit erhöhten Druck und Reibungskräften oft an Schleimbeutelentzündung. Als Ursache für solche Schleimbeutelentzündungen kommt am häufigsten eine mechanische Überbelastung oder eine Verletzung in Frage.

Bei Studenten tritt häufig die Ellbogenschleimbeutelentzündung (Bursitis olecrani) auf. Die beim häufigen Lesen aufgestellten Ellbogen stellen eine mechanische Dauerbelastung dar, die zu einer Entzündung kommen kann. Diese spezielle Form der Bursitis nennt man auch Student-elbow. Eine Bursitis olecrani tritt auch bei anderen exponierten Berufsgruppen wie Bergleuten häufiger auf. Bei Tieren wird diese Erkrankung als Stollbeule bezeichnet.

Behandlung

Konservative Behandlung

Das betroffenene Gelenk vorübergehend ruhig stellen. Die auslösende Aktivität sollte einstellt werden. Eine Kühlung des schmerzenden Schleimbeutels wird meist als angenehm empfunden und ist entzündungshemmend.

Als Medikamente kommen so genannte Nicht-Steroidale Nichtopioid-Antirheumatika (NSAIR) wie beispielsweise Diclofenac und Ibuprofen in Betracht. Diese können die Entzündungsreaktion hemmen und die Beschwerdedauer verkürzen. Bei längerdauernder Anwendung können als Nebenwirkung Magen-Darm-Beschwerden auftreten, insbesondere auch Magengeschwüre auftreten.

Falsch ist auch, das betreffende Gelenk über einen längeren Zeitraum gar nicht mehr zu bewegen: dadurch kann es steif werden. Wichtig ist daher eine behutsame und langsame Bewegung ohne Belastung.

Ist die Entzündung durch eine bakterielle Infektion aufgetreten, kann sie auch durch Einnahme eines Antibiotikums nach ärztlicher Aufsicht behandelt werden.

Operative Behandlung

Geht die Entzündung mit den genannten Maßnahmen nicht zurück und es beginnt sich einen eitrige Bursitits herauszubilden, wird eine chirurgische Sanierung notwendig. Dabei wird der Eiter drainiert oder ggf. der ganze Schleimbeutel (sog. Bursektomie) entfernt.

Vorbeugung

Zur Vorbeugung helfen alle Maßnahmen, die Überlastung und besonders anhaltenden Druck auf Knien und Ellenbogen vermeiden. Bei Aufnahme der Tätigkeit sind bei den Knien beispielsweise Schutzpolster oder anders konstruierte Laufschuhe sinnvoll.

Beruflich belastete Personenkreise, wie beispielsweise Fliesenleger, sollten unbedingt auf das Tragen von Knie und Ellenbogenschoner achten. Diese müssen vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellt werden. Sollten trotzdem Beschwerden auftreten, kann eine schwere Entzündung durch einige Tage Schonung sowie Kühlung vermieden werden.

Wenn die Entzündung auf eine sportliche Aktivität zurückzuführen ist, kann die Korrektur des Bewegungsablaufs helfen. Bei gefährdeten Sportlern wie Ringern sollten auch kleine Hauteinrisse und Hautabschürfungen in der Gegend des Ellenbogens oder des Kniegelenkes desinfiziert und verbunden werden.


Die Informationen dienen der allgemeinen Weiterbildung. Sie können in keinem Falle die ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung ersetzen.
Bei gesundheitlichen Beschwerden sollten Sie ärztlichen Rat einholen.

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