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Reafferenzprinzip

Reafferenzprinzip ist ein Regelprinzip zur Kontrolle und zur Rückmeldung eines Reizerfolgs an das Zentrale Nervensystem.

Beispiel: Von der für eine Bewegungsfolge von einem übergeordneten nervösen Zentrum ausgehenden (Efferenz) wird in bestimmten untergeordneten Zentren eine "Kopie" (Efferenzkopie) hergestellt, die in Wechselwirkung mit der vom Effektor kommenden, afferenten Rückmeldung (Reafferenz) über den Bewegungserfolg tritt.

Damit können Bewegungsabfolgen, die von anderen übergeordneten Zentren oder von außen beeinflusst werden, kontrolliert und geregelt werden.

"Einfache" Beschreibung: Ein durch den Willen übermittelter Befehl wird an einen Effektor (Muskel) übermittelt. Vorher wird von diesem Befehl eine Kopie (Efferenzkopie) hergestellt. Diese Kopie wird mit der Rückmeldung vom Effektor verglichen und die Differenz zwischen Soll und Ist der Wahrnehmung zugeführt. Die Befehlskopie ist dabei der Soll-Zustand, die Position des Effektors der Ist-Zustand.


Die Informationen dienen der allgemeinen Weiterbildung. Sie können in keinem Falle die ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung ersetzen.
Bei gesundheitlichen Beschwerden sollten Sie ärztlichen Rat einholen.

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