Neurom bei KRANKHEITEN.DE
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Neurom

Nerven können, wenn sie bei Verletzungen oder Operationen durchtrennt werden, wieder regenerieren. Das Axon wächst in Richtung Peripherie aus, um das Erfolgsorgan, zu dem der Nerv ursprünglich gehörte, wieder zu erreichen. Die bindegewebigen Strukturen, die den Nerv umgeben, das Perineurium, werden dazu wie eine Leitschiene genutzt.

Nun entsteht aber, bei jeder Wundheilung, Narbengewebe. Der vorwiegende Bestandteil des Narbengewebes ist ein filzartiges Material aus ungerichteten Kollagenfasern. Versucht nun ein Axon, dieses Gewirr zu durchdringen, um das abgetrennte Ende des Nerven wieder zu erreichen, kommt es vor, daß sich die aussprossende Nervenfaser regelrecht festrennt und aufknäuelt. Was entsteht, nennt man Neurom. Man muß sich das etwa wie einen Paukenschlegel vorstellen, am Ende des Nerven ist eine kugelförmige Verdickung. Der Inhalt dieser Verdickung sind völlig durcheinander laufende Nervenfasern. Hier können falsche Informationen entstehen, meistens sind es die Schmerzen, die auf eine solche gutartige Neubildung aufmerksam machen. In alten Operationsnarben kann man manchmal diese Verdickungen tasten, oft wird an genau dieser Stelle ein deutlicher, umschriebener Druckschmerz angegeben. Verschwinden diese Schmerzen nach einer örtlichen Betäubung, ist die Diagnose gesichert.

Therapie

Die beste Therapie ist es natürlich, von vorneherein die Entstehung solcher Neurome nicht zu begünstigen. Für den Operateur heißt das, so weichteilschonend wie möglich vorzugehen, das Schlagwort ist "atraumatisch". Umspritzen mit Mitteln zur örtlichen Betäubung (Lokalanästhetica) kann oft die Beschwerden lindern, Friktionsmassagen können das Narbengewebe auflockern und zu eine Polarisation der Kollagenfasern beitragen. Auch die Akupunktur kann hilfreich sein. Die operative Behandlung verläuft oft enttäuschend. Es ist zwar ohne große Schwierigkeiten möglich, so ein Neurom aufzusuchen und herauszuschneiden, aber oft wächst es schnell wieder nach und bereitet später noch mehr Probleme als vor der Operation.

Die Neuraltherapie nach Huneke befasst sich, mit Störfeldern, also den schädlichen Wirkungen, die nach Auffassung der Neuraltherapeuten von Narben und den darin verletzten Nerven ausgehen.


Die Informationen dienen der allgemeinen Weiterbildung. Sie können in keinem Falle die ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung ersetzen.
Bei gesundheitlichen Beschwerden sollten Sie ärztlichen Rat einholen.

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