Endoskopische transthorakale Sympathektomie bei KRANKHEITEN.DE
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Endoskopische transthorakale Sympathektomie

Unter der endoskopischen transthorakalen Sympathektomie (ETS) versteht man die operative Durchtrennung von einzelnen Ganglien des sympathischen Nervensystems zur Behandlung von übermäßigem Schwitzen (Hyperhidrosis) oder bestimmter peripherer Durchblutungsstörungen.

Indikation

Die ETS gilt heute als einzige wirklich Erfolg versprechende Behandlungsmethode bei Hyperhidrosis etwa der Achseln, der Hände oder des Gesichts.

Technik

Für die Operation ist eine Vollnarkose erforderlich.

Der Eingriff erfolgt minimalinvasiv mit speziellen endoskopischen Instrumenten über einen oder mehrere kleine Einschnitte in der Achselhöhle.

Im Brustraum werden ein oder mehrere der entlang der Wirbelkörper gelegenen Nervenganglien, die die Schweißdrüsen anregen, mit unterschiedlichen Techniken durchtrennt oder unterbrochen.

Der Patient kann in der Regel nach wenigen Tagen das Krankenhaus verlassen.

Komplikationen

  • Das Horner-Syndrom nach irrtümlicher Verletzung des obersten Ganglions führt zu einer einseitigen Gesichtsasymmetrie mit hängendem Augenlid.
  • Da während der Operation Gas in den Brustraum eingeleitet wird, kann bei nicht vollständiger Entfernung des Gases oder einer kleinen Verletzung der Lunge ein Pneumothorax entstehen, der u.U. das Anlegen einer Pleuradrainage erfordert.

Mögliche Folgen

Es kommt regelmäßig zum so genannten kompensatorischen Schwitzen, wobei nach Minderung des Schwitzens z.B. der Arme der Unterkörper umso mehr schwitzt.


Die Informationen dienen der allgemeinen Weiterbildung. Sie können in keinem Falle die ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung ersetzen.
Bei gesundheitlichen Beschwerden sollten Sie ärztlichen Rat einholen.

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