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Bewusstseinsstörung

Unter Bewusstseinsstörung versteht man die Beeinträchtigung der Selbstkontroll-Fähigkeit und der Gesamtheit aller gegenwärtigen, empfundenen psychischen Vorgänge (Bewusstsein).

Einteilung

Bewusstseinsstörungen werden unterteilt in:
  • ''Bewusstseinsklar'':
    Der Patient reagiert regelrecht auf Ansprache und kann auf Fragen zu seiner Person, zur Zeit, zum Ort oder zum Geschehen richtig und unverzüglich antworten. ("Er ist räumlich, zeitlich und zur Person voll orientiert".)
  • ''Benommenheit'':
    Denken und Handeln des Patienten sind verlangsamt, die Orientierung ist eingeschränkt.
  • ''Somnolenz'':
    Der Patient ist schläfrig, kann aber durch äußere Reize aufgeweckt werden.
  • ''Sopor'':
    Der Patient befindet sich in einem schlafähnlichen Zustand und kann nicht aufgeweckt werden, er ist bewusstlos. Um Abwehrbewegungen auszulösen bedarf es starker Schmerzreize.
  • ''Koma'':
    Die schwerste Form der Bewusstseinsstörung, der Patient kann aus seinem schlafähnlichen Zustand nicht mehr erweckt werden und zeigt mehr oder weniger starke Reaktionen auf Schmerzreize.
  • 1. Grades - gezielte Schmerzabwehr
  • 2. Grades - ungerichtete Schmerzabwehr
  • 3. Grades - keine Schmerzabwehr, nur Fluchtreaktion
  • 4. Grades - keine Schmerzreaktion

Ursache

Ein Bewusstseinsstörung ist immer das Symptom einer zugrundeliegenden Gesundheitsstörung. U. a. kommen folgende in Frage:

  • Schädel-Hirn-Trauma wie z. B. Gehirnerschütterung (Commotio cerebri), Gehirnprellung (Contusio cerebri) oder Gehirnquetschung (Compressio cerebri), Schädel-Basis-Bruch
  • Schlaganfall (Apoplektischer Insult)
  • hirnbedingte Krampfanfälle, beispielsweise Epilepsie (vgl. Status epilepticus)
  • Störungen von Atmung und Kreislauf, dadurch bekommt das Gehirn nicht genügend Blut und damit auch zu wenig Sauerstoff.
  • Vergiftungen, durch das Zentralnervensystem dämpfende Medikamente oder Drogen, z. B. auch Alkohol

Erkennen einer Bewusstseinsstörung

Der Patient reagiert nur verlangsamt, nicht situationsgerecht oder gar nicht auf (lautes) Ansprechen und/oder Anfassen. Bei fortgeschrittener Bewusstseinsstörung zeigt er auch nur ungezielte Abwehr oder keine Reaktion auf Schmerzreize.

Sofortmaßnahmen

Rettungskette befolgen:
  • Notruf veranlassen
  • Bei lediglich benommenen oder schläfrigen Patienten sollte man versuchen, durch ständigen Kontakt (Ansprechen, Fragen etc.) eine Verschlechterung zu erkennen.
Bei Vorliegen von Sopor oder Koma:
  • Freimachen der Atemwege (Lebensrettender Handgriff)
  • gegebenenfalls Fremdkörper aus Mund und Rachenraum entfernen (Esmarchscher Handgriff)
  • ''Stabile Seitenlage''
  • Wärmeerhalt
  • ständige Kontrolle der Vitalfunktionen (bspw. Atmung)
  • bei Atemstillstand und keinen weiteren vorhandenen Lebenszeichen: Herz-Lungen-Wiederbelebung
  • Betreuen des Patienten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes
weitere Maßnahmen durch den Rettungsdienst:
  • Sauerstoffgabe (vgl. Sauerstoff)
  • Intubation

Die Informationen dienen der allgemeinen Weiterbildung. Sie können in keinem Falle die ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung ersetzen.
Bei gesundheitlichen Beschwerden sollten Sie ärztlichen Rat einholen.

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