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Lebensmittelvergiftung

Lebensmittelvergiftung bezeichnet durch verdorbene (z.B. durch Stoffwechselgifte aus Fischen, Muscheln, Pilzen etc.) oder vergiftete Nahrung ausgelöste Beschwerden, Krankheiten oder Todesfälle.

Die Lebensmittel können dabei durch Bakterien, Pilze und andere Parasiten vergiftet worden sein, durch Kontamination mit giftigen Chemikalien, Schwermetallen, durch Fehler bei der Produktion, oder sogar mit Absicht; vergleiche dazu auch Begriff Produkterpressung.

Als "Lebensmittelvergifter" gelten toxinbildende Bakterien, vor allem Salmonellen, Staphylokokken, Clostridien, Shigellen, etc.

Um zu vermeiden, dass Lebensmittel durch Bakterien, Pilze, Verfall usw. verderben, empfiehlt sich eine Beschränkung der Vorräte verderblicher Nahrung auf das, was man rechtzeitig konsumieren kann, eine Kühlung der verderblichen Lebensmittel, eine Vermeidung von Unterbrechungen der Kühlkette, die Einhaltung Hygiene|hygienischer Standards (s. a. HACCP) bei Lagerung und Zubereitung der Speisen, Getränke usw., die Markierung von verderblichen Lebensmittel(reste)n mit Angaben zur Haltbarkeit, die Benutzung von sauberem Geschirr, Besteck, Kochwerkzeug und Gefäßen, kein mehrfaches Aufwärmen, kein mehrfaches Einfrieren, usw.

Auch eine besondere Empfindlichkeit -- etwa eine Allergie -- gegenüber absichtlich in der Nahrung enthaltenen Inhaltsstoffen, Bakterien, Pilzen usw. kann zu Vergiftungserscheinungen führen, selbst wenn die Nahrung üblichen Standards entspricht und von anderen Menschen ohne Schaden gegessen werden könnte.

Wer sich eine Lebensmittelvergiftung zuzieht, weil er in öffentlichen Verkaufsstellen oder Restaurants verdorbene Lebensmittel gegessen hat, sollte sich an das Lebensmittelaufsichtsamt seiner Stadtverwaltung oder seines Bezirksamtes wenden. Diese Verstöße sind strafbar, daher kann auch eine Anzeige bei der Polizei weitere Ermittlungen der Lebensmittelaufsicht nachsichziehen und den Verursachern das Handwerk legen, falls sie systematisch gegen die Lebensmittelsicherheit verstoßen.

Therapie

  • Viel isotonische Flüssigkeit zu trinken um den Flüssigkeits- und Salzverlust durch Erbrechen und ausgeschiedenen Stuhlgang auszugleichen. Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt süßen warmen Tee in Verbindung mit einer Salzmischung. Auf einen Liter Wasser kommmt 3,5 Gramm Kochsalz, 1,5 Gramm Kaliumchlorid, 2,5 Gramm Natriumbikarbonat und 20 g Zucker. Apotheken haben eine entrsprechende Rezeptur parat. Bei schweren Fällen wird im Krankenhaus diese Mischung direkt über eine Infusion in die Venen verabreicht.
  • In schweren Fällen werden oft Antibiotika gegen die aktiven Bakterien oder Parasiten verabreicht.
  • Man kann Aktivkohletabletten auf Reisen gegen Lebensmittelvergiftungen verwenden.
  • Man sollte Erbrechen und Stuhlgang nicht zurückhalten. Das entfernt Bakterientoxine schnell aus dem Körper.

Die Informationen dienen der allgemeinen Weiterbildung. Sie können in keinem Falle die ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung ersetzen.
Bei gesundheitlichen Beschwerden sollten Sie ärztlichen Rat einholen.

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