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Kryoglobulinämie
Die Kryoglobulinämie gehört zur Gruppe der Vaskulitiden (Gefäßentzündungen), die nicht ANCA-assoziiert sind.
Symptome
- Hautsymptome:
- Hautblutungen durch Gefäßwandschädigung der Akren
- Morbus Raynaud
- Akrozyanose
- Nekrose |Nekrosen der Akren
- Arthralgien (Gelenkschmerzen)
- Myalgien (Muskelschmerzen)
- bei 60 Prozent der Patienten Leber-/Milzvergrößerung (vor allem bei M. Waldenström und Plasmozytom)
- Lymphknotenerkrankungen
- Glomerulonephritis mit Hämaturie und Proteinurie
- bei 50 Prozent der Patienten Neuropathie
Diagnose
Die Diagnose ergibt sich anhand von Anamnese, Gefäßbiopsie und eventuellem Nachweis einer Hepatitis C. Die Blutsenkungsgeschwindigkeit ist bei 37°C stark beschleunigt, bei 4°C normal. Die Kryoglobuline können per Elektrophorese nachgewiesen werden.
Behandlung
Zum einen werden mögliche Grundkrankheiten behandelt, zum anderen kommen Kortikosteroide und diverse Chemotherapeutika zum Einsatz.
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