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Hypochondrie

Als Hypochondrie wird eine von Angst dominierte Beziehung zum eigenen Körper und zu dessen Funktionieren bezeichnet. Die Aufmerksamkeit der Betroffenen auf Veränderungen in der Wahrnehmung von Körperfunktionen ist deutlich erhöht. Der Hauptgegenstand der Befürchtungen ist meist über längere Zeit konstant, z.B. Karzinophobie (Angst vor Krebs), AIDS-Phobie (Angst vor HIV-Erkrankung), Nosophobie (Angst überhaupt zu erkranken), wobei verschiedenste, meist alltägliche körperliche Wahrnehmungen als Zeichen der erfolgten Erkrankung fehlgedeutet werden.


Man spricht volkstümlich auch nachlässig von einer eingebildeten Krankheit (Molière, ''Der eingebildete Kranke''), so als ob die Hypochonder "nichts" hätten. Tatsächlich erleben die Hypochonder natürlich Missempfindungen, aber die Bedeutung, die sie ihnen oft überbesorgt beimessen, erscheint der Umgebung nicht nachvollziehbar, wobei die Heilfachkundigen gewöhnlich nichts finden können.

Definitionsgemäss sollte man die Hypochondrie von Wahnstörungen bzw. der übermässigen Beschäftigung mit der eigenen körperlichen Erscheinung körperdysmorphen Störung abgrenzen.

Bei nachhaltigerer Ausprägung ist Hypochondrie daher eine ernst zu nehmende Störung, die sehr quälend sowohl für die Betroffenen als auch - und manchmal noch mehr - für ihre Umgebung sein kann.

und zählt daher meist nicht als eigenständige Erkrankung, sondern als Symptom oder Syndrom. Inzwischen gibt es keine Hypochondrie als eigenständige Krankheit mehr, jedenfalls nicht offiziell nach der Entscheidung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) oder sonstiger tonangebender medizinischer Institutionen. Aber ganz in Frage stellen kann man sie nicht. Dafür ist sie zu häufig (in der Praxis des Allgemeinarztes sollen es zwischen vier und neun Prozent aller Patient|Patienten sein). Deshalb spricht man heute nur noch von "hypochondrisch", von hypochondrischer Färbung oder Prägung, von hypochondrischer Reaktion oder Entwicklung u.a. Mit anderen Worten: Das Phänomen an sich ist nicht aus der Welt zu schaffen, aber zur eigenen Krankheit|Erkrankung reicht es nicht (mehr).


Die Informationen dienen der allgemeinen Weiterbildung. Sie können in keinem Falle die ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung ersetzen.
Bei gesundheitlichen Beschwerden sollten Sie ärztlichen Rat einholen.

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