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Sternenkinder

Als Sternenkinder bezeichnet man Kinder, die entweder bereits tot geboren werden oder die in ihren ersten Lebenswochen verstorben sind.

Hintergrund

Babys und Kleinkinder, die als Tot- oder Fehlgeburt zur Welt kamen oder nur wenige Tage nach ihrer Geburt sterben, werden von den hinterbliebenen Eltern oftmals als Sternenkinder oder hin und wieder auch als Schmetterlingskinder bezeichnet.

Unter den Begriff "Sternenkind" fallen aber auch gewollte und ungewollte Fehlgeburten in allen Stadien der Schwangerschaft. Viele Vereine und Webseiten betonen heute, dass auch abgetriebene Kinder zu den Sternenkindern gehören und ihre Eltern das Recht haben, sie als solche zu bezeichnen und zu trauern.

Vereinzelt werden auch Kinder die bis ca. zur Pubertät (oder sogar noch danach) sterben als "Sternenkinder" bezeichnet.

Problematiken

Bei Totgeburten gibt es in Deutschland unterschiedliche Handhabungen mit dem Leichnam des Kindes. Dieses ist vor allem dadurch begründet, dass sowohl medizinisch als auch juristisch Unterschiede gemacht werden. Während für Kinder mit mindestens 500 Gramm in Deutschland generell eine Bestattungspflicht existiert, gelten Totgeburten unter 500 Gramm gemäß dem Personenstandsgesetz nicht als Personen. Rechtlich betrachtet haben diese Kinder nicht existiert.

Für die Eltern hat dieses oft zur Folge, dass diese Kinder nicht beerdigt werden können. Die deutsche Friedhofsverordnung verbietet solche Bestattungen. Dieses stellt für die Eltern oft einen weiteren Schock dar, da ihnen somit auch die Möglichkeit des Abschiednehmens genommen wird.

Des Weiteren haben viele Eltern mit einer Mauer des Schweigens zu kämpfen, da oftmals s.g. Sternenkinder - vor allem in frühen Phasen der Schwangerschaft - nicht als eigenständige Menschen begriffen werden. Dennoch gibt es von Sternenkindereltern-Gemeinschaften und -Vereinen in jüngerer Zeit vermehrt Vorstöße, die Problematik ans Licht der Öffentlichkeit zu bringen.
Immer häufiger finden sich für solche Kinder im Internet liebevoll gestaltete Gedenkseiten von Einzelpersonen oder Communities.


Die Informationen dienen der allgemeinen Weiterbildung. Sie können in keinem Falle die ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung ersetzen.
Bei gesundheitlichen Beschwerden sollten Sie ärztlichen Rat einholen.

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